Andacht Pfingstmontag, 06.06.2022, Diakonin/Prädikantin Sabine Klatt

  • Beitrags-Kategorie:Andacht
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Andacht Pfingstmontag, 06.06.2022 von Diakonin/Prädikantin Sabine Klatt

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Am gestrigen Pfingstsonntag haben wir uns an die Gabe des Heiligen Geistes durch Jesus Christus erinnert und den Geburtstag der christlichen Kirche gefeiert. Heute am Pfingstmontag ist die Wirkung des Heiligen Geistes Thema, also das, was durch die Gabe des Geistes möglich wird – damals und heute.

Lied: Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft (EG+ 34)

Psalm 118 (EG 747)

Gebet

Du Gott des Himmels, du schenkst uns deinen Geist, dass er uns innerlich erleuchtet und uns mit Weisheit beschenkt. Wir bitten darum, dass wir deinen Geist noch mehr spüren und wahrnehmen, dass wir Mut empfangen, wo wir verzagen, dass wir zur Freude geführt werden, wo wir uns in unserer Trauer zurückziehen, dass wir uns für die Gemeinschaft deiner Kinder begeistern, statt uns in uns selbst zu verkrümmen. Dies bitten wir im Namen deines Sohnes Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit. Amen

Schriftlesung Joh 20,19-23 (Hoffnung für alle)

Lied: Schmückt das Fest mit Maien (EG 135,1-4)

Predigt zu 4. Mose 11,11–12.14–17.24–25

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Lesung Predigttext

Und Mose sprach zu dem Herrn: Warum bekümmerst du deinen Knecht? Und warum finde ich keine Gnade vor deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volks auf mich legst?  Hab ich denn all das Volk empfangen oder geboren, dass du zu mir sagen könntest: Trag es in deinen Armen, wie eine Amme ein Kind trägt, in das Land, das du ihren Vätern zugeschworen hast? Ich vermag all das Volk nicht allein zu tragen, denn es ist mir zu schwer. Willst du aber doch so mit mir tun, so  töte mich lieber, wenn anders ich Gnade vor deinen Augen gefunden habe, damit ich nicht mein Unglück sehen muss. Und der Herr sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich, so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst. Und Mose ging heraus und sagte dem Volk die Worte des Herrn und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volks und stellte sie rings um die Stiftshütte.  Da kam der Herr hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf. – Herr, segne du Reden und Hören durch deinen Heiligen Geist. Amen

Liebe Leser*innen,

Burnout. Dieses Wort kannten unsere Vorfahren nicht. Kein Wunder. Schließlich bezeichnet man so erst seit ungefähr fünfzig Jahren ein Phänomen, das mittlerweile fast so etwas wie eine Volkskrankheit ist. Menschen fühlen sich ausgebrannt, ausgelaugt, erschöpft. Sind am Rande ihrer Kräfte, fühlen sich den Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Burnout eben. Aber nur, weil man jetzt ein Wort dafür hat, heißt das nicht, dass es früher das Phänomen nicht gab. Offensichtlich erlebt Mose vor Tausenden von Jahren bereits einen Burnout. Fühlt sich ausgebrannt, ausgelaugt, erschöpft. Ist am Rand seiner Kräfte, fühlt sich den Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Ist am Ende. Aus gutem Grund. Seit Jahren zerrt er das Volk Israel durch die Wüste. Malt Hoffnungsbilder an den Himmel. Vom gelobten Land, an das er selbst nicht mehr recht glaubt. – Eine endlose Durststrecke im wahrsten Sinne des Wortes. Weil es oft am Notwendigsten fehlt. Essen und Trinken für all die Mäuler, die es zu stopfen gilt. Und jeder, wirklich jeder kommt zu ihm. Gerade als würde auf seiner Stirn stehen: „Sprecht mich ruhig an!“ Zu dem großen Anführer, der sich immer mehr wie ein kleines Licht fühlt. Mit einem Job an der Backe, den er sich nicht ausgesucht hat. GOTT hat ihn ausgesucht, ihn auserwählt. Und Mose gibt sein Bestes, das so oft und immer öfter nicht gut genug ist. Was hat Gott sich dabei gedacht? Hat Gott nicht falsch gedacht? Aufs falsche Pferd gesetzt?   Mose hat die Schnauze gestrichen voll. Und das sagt er Gott. Sitzt in seinem Zelt und macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. – Gut so, Mose. Denn das ist es, was Menschen tun können, wenn die Kraft dahinschmilzt wie Butter an der Sonne und die Erschöpfung zunimmt wie eine große grau Wolke.   Viele verkriechen sich dann lieber hinter gespieltem Selbstbewusstsein und opfern ihre letzte Kraft für den schönen Schein. – Hilft aber nichts. Führt noch mehr in die Sackgasse der Erschöpfung, bis gar nichts mehr geht. Also: Gut so, Mose. Er zieht die Reißleine. Gesteht nicht nur Gott, sondern vor allen Dingen sich selbst ein, dass er überfordert ist. Dass er nicht mehr will. Lieber will er tot sein, als weiter diese Last zu tragen. Und so schmeißt er Gott den Bettel hin. In etwa so: „Du, Gott, hast mich ausgesucht. Aus heiterem Himmel. Und ich wollte nicht. Warum auch? Ich kann alles Mögliche. Aber genau das, was hier gebraucht wird, kann ich eigentlich nicht. Ich bin keine charismatische Führungsperson mit geschliffenem Mundwerk, der man blind vertraut. Deshalb kostet es mich alle Mühe, dieses halsstarrige Volk bei der Stange zu halten. Auf einem Weg, der alles andere als ein Spaziergang ist. Seit Jahren schleppen wir uns durch die Hitze, durch den Staub. ‚Mose, erzähl uns vom gelobten Land.’ Sagen sie. – Welches gelobte Land? – Wir renne von Desaster zu Desaster, verlieren immer mehr den Mut. Auch ich. Längst bin ich nicht mehr sicher, ob wir an ein Ziel kommen. Ich bin es leid, deinen Traum zu träumen. Such dir einen anderen. Oder mach hier ein Ende mit mir, damit ich all das nicht mehr aushalten muss.“ – So singt Mose sein Klagelied. Und wir kennen die Töne und Klänge. Muss ja nicht gleich ein Burnout sein. Aber Erwartung, die ich nicht erfüllen kann. Belastung, die mir zu viel wird. Durststrecken, die kein Ende nehmen wollen. Das kenne ich doch alles auch. Fresse es oft genug in mich hinein. Will niemanden damit behelligen. Will mir vor anderen keine Blöße geben. Und um Gottes Willen nicht um Hilfe bitten. Also weiter im Hamsterrad der Erschöpfung. Wird schon wieder anders. Hinterher werde ich darüber lachen, auch wenn mir jetzt zum Heulen ist. Schnell, wisch dir die Tränen aus den Augen und pudere dein Gesicht. Lache, und die Welt lacht mit dir. Es gibt keine Krisen, es gibt nur Herausforderungen. Es gibt keine Niederlagen, sondern nur Chancen. Das Glas ist halbvoll, keinesfalls fast leer. Reiß dich zusammen. – Mose reißt sich nicht zusammen. Und wisst Ihr was? Das gefällt mir an dieser Geschichte so gut. Dass sich da einer gar nicht zusammenreißt. Dass da einer die Blase platzen lässt. – Die des schönen Scheins, der ewigen Pflichterfüllung und Disziplin als elftem Gebot. Natürlich sitzt da eine traurige Figur. Und das ausgerechnet an Pfingsten. Wo wir doch eigentlich Geburtstag feiern. Den der Kirche. Ihr und ich und alle, die dazugehören und so froh sind, dass der Geist weht, wo er will. Frische Brise vom Himmel. – Das feiern wir an Pfingsten. Da steht so eine Geschichte von bleierner Wüstenhitze mit einem Trauerkloß im Zentrum irgendwie quer.   Aber vielleicht ist das gerade gut so. Und gerade an Pfingsten. Weil wir doch das Jahr über in unseren Zelten sitzen, unser eigenes Klagelied singen und so eine Art kirchlichen Burnout wittern. Jedes Jahr feiern wir mehr Gottesdienste. Jedes Jahr – und gerade seit Corona – hecken wir neue Ideen für eine lebendige und moderne Kirche aus. – Wir entwickeln Leitsätze und Konzeptionen, veranstalten Webseminare und diskutieren uns auf allen Ebenen um Kopf und Kragen. Wir tun, was wir können, und werden weniger. Und weniger. Und weniger. – Frische Brise vom Himmel? – Hoffnungsfrohe Sehnsucht. Bleierne Wüstenhitze? Leidvolle Erfahrung. Zeit, die Blase platzen zu lassen. Aber so richtig.   Und Mose macht es richtig. Der tritt nicht weiter leise klagend das Hamsterrad. Der steigt aus. Und klagt laut. – Tun wir auch. Über eine Gesellschaft, die immer weniger mit Kirche am Hut hat. Über das Desinteresse so vieler an all dem, was wir auf die Beine stellen und das doch Interesse verdient. Wir klagen über Gottesdienste, die sind, wie sie sind, und Gottesdienste, die nicht mehr sind, wie sie waren. Über Arbeitsverdichtung und Ressourcenmangel, über verkrustete Strukturen und endlose Reformprozesse, bei denen immer wieder der Berg kreißt und Mäuse gebiert. Am Klagen liegt es nicht. Das gelingt ganz gut. Aber wir singen einander unser Klagelied. Und das unterscheidet uns von Mose. Der wählt die richtige Adresse. Und das richtige Format. Seine Klage ist ein Gebet. Und der Adressat ist Gott. Bei Mose finden wir das selbstverständlich. Schließlich war es ja auch Gott, der Mose diesen Job aufs Auge gedrückt hat. aber bei uns ist das doch gar nicht anders. Wir wandern seit Jahrtausenden durch die Welt, durch Wüstengegenden und Krisenzeiten. Immer in der Hoffnung auf gelobtes Land, auf das Reich Gottes. Und es ist Gott, der uns auf die Spur setzt. Der uns seine Kirche sein lässt. Gemeinschaft in seinem Namen. Das soll kein Etikettenschwindel sein. Das ist Sinn und Zweck von Kirche. Auch und gerade, wenn es nicht läuft, wie es soll. Oder wie wir denken, dass es soll. Und wenn das so ist, dann geht es nicht darum, Gott wie Musterschüler ein fertiges Produkt abzuliefern. Und solange mehr oder weniger zufrieden vor uns hinzuwurschteln. – Es geht immer um Bezug. Alles, was wir machen, geschieht in Bezug auf Gott. Geschieht nicht ohne Gott, sondern mit Gott, im Auftrag Gottes. Mose lässt Gott nicht aus. In keiner Weise. Der weiß, woher sein Auftrag kommt. Und deshalb kennt er auch die richtige Adresse für all das, was ihn plagt. „Gott, ich bin nicht perfekt, bin nicht Superwoman oder Superman, ich kriege nicht alles hin. Ich brauche dich. Ich brauche Hilfe. Wir brauchen Hilfe. Wir, Kirche, brauchen Hilfe. Wenn wir deine Kirche sein wollen und sollen, brauchen wir deine Hilfe. Tu was, Gott. Komm, Heiliger Geist.” Weniger Wörter und doch vollständige Gebete. Weil sie Beziehung stiften, Beziehung ernst nehmen. Beziehung zu Gott. Natürlich im Loben, aber Gott sei Dank auch im Klagen. Am besten, bevor der Burnout droht. Denn unsere Geschichte heute, die von einem Trauerkloß in einem staubigen Zelt, verpufft ja nicht im heißen Wüstenwind. – Gott hört zu. Gott reagiert. – Erstaunlich sachlich. Kein erbosten Blitz vom Himmel, der dem Klagenden sein gnädiges Ende beschert. Kein gelangweiltes Schweigen, das den Klagenden seinem Schicksal überlässt. Sondern mit Rat und Tat. – „Mose, du schaffst es nicht alleine? Gut, macht nichts. Dann eben nicht alleine. Such mir siebzig Leute deines und meines Vertrauens und bring sie an einem Ort zusammen. Den Rest erledige ich. Meinen Geist will ich teilen. Nicht nur mit dir, sondern auch mit ihnen. Und ich selbst werde ihnen das erklären. Weil es noch nie eine gute Idee war, wenn der, der nicht mehr kann, um Hilfe betteln muss.“ Und der Trauerkloß verlässt sein Zelt, sucht die siebzig Männer zusammen. Es geschieht wie verheißen. Sie geraten in Verzückung, und aus einem erschöpften Einzelkämpfer wird ein geistliches Team. In dieser Geschichte. Die die Bibel natürlich mit Absicht erzählt. So, wie alles mit Absicht erzählt wird. Damit es weitererzählt wird. Am Lagerfeuer, in Abhandlungen, im Internet. Oder nun eben in dieser Predigt. An Pfingsten. Wo es um den Geburtstag der Kirche geht. Und den Geist, der weht, wo er will. – Tut er auch. Und er tut es nicht wie ein lustiger bunter Luftballon, der sich willenlos von den Winden treiben lässt. Er weht, wo Gott es will. Hier will Gott. Und es geschieht etwas. Keine lähmende Stagnation, keine mutlose Resignation steht am Ende dieser Geschichte. Die damit beginnt, dass da einer Gott so richtig sein Leid geklagt hat. das da einer so richtig am Ende mit seiner Weisheit war. Und das hat er nicht für sich behalten und auch nicht in einer Endlosschleife mit denen verhandelt, für die er eigentlich da sein soll. Er hat es Gott im Gebet vor die Füße geknallt und eine Reaktion bekommen. Eine geistreiche Reaktion. Eine geistvolle Lösung. Die wir eigentlich auch kennen. – Wenn einer alleine es nicht schafft, dann braucht er andere, die ihm helfen. – Gott setzt auf Teamwork. Damals in der Wüste. Es gibt sie ja offensichtlich. Die, die helfen können. Die Verantwortung übernehmen können. Mit denen sich Lasten teilen lassen. Und als protestantische Kirche haben wir diese Strategie sogar in kirchlichen Ordnungen verankert. Keiner muss alleine alles schaffen, Leitung findet immer gemeinsam statt, Verantwortung wird geteilt. Buchstaben der Verfassung. Die der Geist Gottes lebendig werden lässt. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es fünf oder siebzig oder fünfhundertsiebzig sind. Am Anfang steht die Erkenntnis, dass ohne Gott gar keiner irgendetwas ausrichten kann. Sein Geist weht, wo er will. Und dass er weht, hat offensichtlich etwas damit zu tun, dass er wehen soll. Das es Raum zum Wehen gibt. Und dieser Raum, das ist unser Herz. Mose öffnet sein Herz, macht sich durchsichtig. Vor Gott. Wo sonst? Wo sonst geht das so rückhaltlos, schonungslos, ehrlich? Und siehe da, der Geist weht. Weil er Raum zum Wehen hat. Und genau darum geht es. An diesem Pfingstfest. Raum zu lassen. Für den Geist Gottes. Damit er wehen und wirken kann. Wie bei Mose. Wir verlassen keinen Trauerkloß, sondern einen Gottesmann mit frischem Wind unter den Flügeln. Dem seine Frau beim Abendbrot auf die Schulter klopft: „Gut gemacht, Mose!“ Und Mose lächelt. Es geht weiter. Er geht weiter. Wir gehen weiter. Gemeinsam, nicht einsam. Ermutigt, nicht erschöpft. Immer noch Staub unter den Füßen, aber endlich wieder Himmel im Herzen. Keine müden Burnout-Christen, sondern eine fröhliche Geburtstagsgesellschaft. – Klingt doch gut, oder? Amen.

Lied: O komm, du Geist der Wahrheit (EG 136, 1-2.4.7)

Fürbittengebet / Stilles Gebet / Vaterunser

Herr, du hast durch das Geschenk des Heiligen Geistes diese Welt verändert und willst sie weiter verändern. Du willst uns, die wir dir nachfolgen, verändern. Vergib uns, dass wir so wenig mit der Kraft des Heiligen Geistes rechnen. Immer wieder versuchen wir, aus eigenen Anstrengungen heraus Veränderung zu erwirken, und wundern uns, dass vieles nicht gelingen will. Darum bitten wir dich, Herr, nimm uns mit deinem Geist in Beschlag, wie du die ersten Christen auch in Beschlag genommen hast. Schenke uns Mut, mit einem fröhlichen Herzen deinen Namen zu bekennen. Lass uns nicht verzweifeln, wenn wir das Gefühl haben, nicht gehört zu werden. Lass uns in Geduld deine Liebe bezeugen. Gib uns Kraft, uns für die einzusetzen, die keine Stimme in dieser Welt haben. Wir bitten dich für die armen, kranken und schwachen Menschen. Schenke uns eine Haltung, die von fürsorglicher Verantwortung geprägt ist. Herr, lass uns die Kraft deines Geistes jeden Tag neu erfahren, in unseren Gemeinden wie in unserem persönlichen Leben. Rüste uns mit einem Glauben aus, der alles von dir erwartet. – Vater unser im Himmel…

Lied: Bewahre uns, Gott (EG 171,1-4)

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen, Amen, Amen

Ich wünsche ein gesegnetes Pfingstfest.

Bleiben Sie behütet und gesund.

Ihre Diakonin/Prädikantin Sabine Klatt

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar